Zwischen TikTok, Klassenchat und KI: Was Schülerinnen und Schüler beschäftigt
- Ahmed

- 15. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

Medien gehören längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Sie wachsen ganz natürlich mit Smartphones, Tablets, Games und sozialen Netzwerken auf. Doch so selbstverständlich die Nutzung ist, so herausfordernd ist es, dabei auch kompetent und reflektiert mit Medien umzugehen. Genau hier setzt Medienpädagogik an – und aus meiner Erfahrung heraus wird sie heute dringender gebraucht denn je.
Medienbildung: Eine gemeinsame Aufgabe
Ein zentraler Ort, um Medienbildung aufzugreifen, ist die Schule. Hier können alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden – unabhängig davon, wie stark Medienbildung im Elternhaus stattfindet. Denn viele Eltern sind bei digitalen Themen verständlicherweise überfordert oder schlicht nicht nah genug an der Lebenswelt ihrer Kinder.
Umso wichtiger ist es, dass Schule Räume schafft, in denen Kinder lernen, Medien bewusst, kritisch und sicher zu nutzen.
Einblick aus der Praxis
Ich arbeite seit einigen Jahren als ausgebildeter Medienpädagoge in enger Zusammenarbeit mit Schulen und führe regelmäßig Workshops mit Kindern und Jugendlichen durch. Dabei entstehen ehrliche Gespräche, die zeigen, was junge Menschen wirklich bewegt.
Zusätzlich tausche ich mich regelmäßig mit anderen Pädagoginnen und Pädagogen aus. Aus diesen Erfahrungen haben sich bestimmte Themen herauskristallisiert, die je nach Altersstufe besonders relevant sind.
Wichtig dabei: Diese Einteilung ist nicht in Stein gemeißelt. Jede Klasse ist unterschiedlich. Entwicklung verläuft individuell. Dennoch lassen sich Tendenzen erkennen.
Welche Themen in welchem Alter wichtig werden
3. und 4. Klasse |
|
5. und 6. Klasse |
|
7. und 8. Klasse |
|
Ab der 9. Klasse |
|
Was sich durch alle Altersstufen zieht
Medien sind fester Bestandteil des Aufwachsens geworden. Sie bieten Chancen, aber auch Herausforderungen. Kinder und Jugendliche brauchen Orientierung, Begleitung und die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
In meinen Workshops erlebe ich immer wieder, wie groß der Bedarf nach Austausch ist. Viele Themen beschäftigen die Kinder – aber sie haben selten den Raum, offen darüber zu sprechen.
Genau hier kann Medienpädagogik ansetzen: nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Verständnis, Offenheit und klarer Orientierung.
Mein Angebot für Schulen
Als Medienpädagoge unterstütze ich Schulen dabei, genau diese Räume zu schaffen. Ich biete praxisnahe Workshops für Schulklassen an, in denen aktuelle Themen altersgerecht aufgegriffen werden.
Darüber hinaus führe ich Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen durch, um Sicherheit im Umgang mit digitalen Themen zu stärken und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln.
Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist auch die Beratung zur Finanzierung solcher Angebote. Viele Schulen wissen nicht, welche Fördermöglichkeiten es gibt – hier unterstütze ich mit konkreten Tipps und begleite auf Wunsch den Prozess.
Zudem arbeite ich mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen, um Projekte nachhaltig und wirkungsvoll umzusetzen.
Wenn Sie Interesse haben, Medienbildung an Ihrer Schule zu stärken, freue ich mich über den Austausch. Nutzen Sie gerne das Kontaktformular.
